Auerbach in der Oberpfalz ist eine kleine Stadt mit 9.470 Einwohnern in der bayerischen Oberpfalz, im Landkreis Amberg-Sulzbach. Neben ihrem historischen Marktplatz hat die Stadt eine gewachsene Industriegeschichte: Hier wurde jahrhundertelang Eisenerz abgebaut, und dieses Erbe prägt bis heute ihren Charakter. Auf dem Gelände der ehemaligen Maffei-Grube stehen die Fördertürme noch, und dort befinden sich heute ein Bergbaumuseum und ein wiederkehrendes Kulturfestival. 

Dieser pragmatische Ansatz setzt sich auch in der kommunalen Verwaltung fort: Die Gemeinde erhielt 2024 den Status einer Fairtrade-Stadt, erneuerte ihn 2026 und verfolgt denselben nachhaltigkeits- und verantwortungsorientierten Kurs auch bei ihren anderen Initiativen.

Dieselbe Logik gilt für die IT. Der Betrieb kritischer Infrastruktur bedeutet, die Kontrolle über zentrale Prozesse zu behalten – auch darüber, wie Zugangsdaten gesichert werden. Auerbachs Systemadministrationsteam entschied sich für eine selbstgehostete Plattform mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung, die strenge Zugriffskontrolle mit voller Souveränität über sensible Daten verbindet.

Unternehmen: Auerbach in der Oberpfalz
Standort: Bayern, Deutschland
Branche: Stadtverwaltung
Unternehmensgröße: 230+ Mitarbeiter

Die Herausforderung: Dateibasierte Architektur wurde zum Sicherheitsrisiko

Ein Team von Systemadministratoren verwaltet die IT-Infrastruktur von Auerbach. Vor Passwork setzte das Team auf zwei getrennte Open-Source-Passwortmanager mit demselben zugrunde liegenden Datenbankformat – einer browserbasiert, der andere eine Desktop-Anwendung –, wodurch sich die Speicherung der Zugangsdaten auf beide Tools verteilte.

Quelle: Auerbach

Beide Tools setzten auf eine einzige dateibasierte Architektur, bei der alle Zugangsdaten in einer verschlüsselten Datei liegen, die im gesamten Team geteilt wird – ein Modell, das den sensiblen Mehrbenutzer-Zugriffsanforderungen der kommunalen IT nicht gerecht wird. Das führte zu Synchronisierungsfehlern und Konflikten durch Dateisperren, die eine manuelle Überwachung der Schreibrechte erforderten, und hinterließ eine größere Lücke: keine rollenbasierten Berechtigungen und keine granulare Zugriffskontrolle.

Das Teilen der Tresordatei über unsichere Kanäle schuf zwei Risiken: 

  • Eine per E-Mail versendete oder auf einem unverschlüsselten Netzlaufwerk gespeicherte Datenbankdatei ist bei einem Abfangen ein Single Point of Failure. 
  • Ohne eine zentrale, verbindliche Datenquelle können veraltete Kopien von Zugangsdaten im Umlauf bleiben, sodass möglicherweise unwissentlich ein bereits rotiertes Passwort verwendet wird.

Für ein IT-Team der öffentlichen Verwaltung, das den Zugriff auf zentrale Infrastruktur verwaltet, ist das genau die Art von Risiko, die Sicherheits-Frameworks verhindern sollen.

Lösung: Passwork erfüllte Auerbachs Prioritäten bei Sicherheit und Konsistenz

Bei der Suche standen für Auerbach zwei Prioritäten im Mittelpunkt: Datensicherheit und konsistente Zugangsdaten in einer zentralen Datenbank statt in lose synchronisierten Dateien. Der erste Grund, Passwork in Betracht zu ziehen, war die Benutzeroberfläche, die für Systemadministratoren und strukturierte Teamzusammenarbeit statt für die individuelle Endnutzung konzipiert ist.

Quelle: Auerbach

Den Ausschlag für den Start einer Testphase gab die dokumentierte Sicherheitsarchitektur des Anbieters: eine Zero-Knowledge-Verschlüsselung, die das Team vor der endgültigen Entscheidung überprüfen konnte.

Was Auerbach von einer neuen Lösung brauchte

Auerbachs Prioritäten bei Sicherheit und Konsistenz erforderten drei konkrete architektonische Merkmale: eine On-Premise-Bereitstellung, eine clientseitige Verschlüsselung und eine Datenstruktur, die mit der Infrastruktur der Gemeinde mitwachsen kann. Jedes dieser Merkmale adressierte eine konkrete Einschränkung der bisherigen dateibasierten Lösung des Teams.

  • Selbstgehostete On-Premise-Bereitstellung für volle Kontrolle über sensible Daten auf den eigenen Servern der Gemeinde
  • Zero-Knowledge-Verschlüsselung, um eine serverseitige Offenlegung von Zugangsdaten und Verschlüsselungsschlüsseln auszuschließen
  • Tresor- und Ordnerstruktur zur Organisation des Zugriffs nach Infrastrukturkomponente oder Kundensystem

Zero-Knowledge-Verschlüsselung bedeutet, dass der Server niemals Zugriff auf unverschlüsselte Daten oder die Verschlüsselungsschlüssel hat. Daten werden clientseitig verschlüsselt, bevor sie übertragen oder gespeichert werden. Ein Administrator oder Angreifer mit vollem Serverzugriff sieht nur Chiffretext. Für eine Behörde, die Zugangsdaten für zentrale Netzwerkinfrastruktur verwaltet, entfällt dadurch eine ganze Kategorie des Risikos serverseitiger Sicherheitsvorfälle.

Technische Integration

Die Bereitstellung erfolgte über Docker, sodass das Team schnell eine funktionsfähige Instanz aufsetzen und sie mit echten Infrastruktur-Zugangsdaten statt mit einem Demo-Datensatz testen konnte.  Die Migration der bestehenden Datenbanken des Teams lief fehlerfrei über die Importschnittstelle von Passwork. Die schnelle Testbereitstellung und die saubere Migration ließen das Team zügig von der Evaluierung in den produktiven Einsatz übergehen.

Ergebnisse: Von statischen Dateien zu einem zentralen Echtzeitsystem

Auerbach hat seine dateibasierten Tresore zugunsten eines zentralen Systems aufgegeben, das für das gesamte Team in Echtzeit aktualisiert wird. Zugangsdaten werden jetzt zentral rotiert und versioniert, wodurch das Risiko veralteter Kopien aus den früheren Lösungen entfällt. Das Team berichtete zudem von Zeitersparnissen durch die Browser-Erweiterung von Passwork bei der täglichen Infrastrukturarbeit.

Aspekt Bisherige Lösungen Passwork
Speichermodell Dateibasiert, manuell synchronisiert Zentrale Datenbank, in Echtzeit aktualisiert
Zugriffskontrolle Keine rollenbasierten Berechtigungen Granularer, rollenbasierter Zugriff
Verschlüsselung Lokale Dateiverschlüsselung Zero-Knowledge-Verschlüsselung, clientseitig
Weitergabe von Zugangsdaten Manuelle Dateiübertragung über unsichere Kanäle Sofortige Freigabe, jeder Zugriff wird protokolliert
Versionsverfolgung Risiko veralteter Kopien im Umlauf Vollständiger Verlauf jeder Passwortänderung
"In der modernen IT-Verwaltung darf die Passwortverwaltung keinen Engpass
darstellen. Passwork hat uns die Flexibilität und Sicherheit zurückgegeben,
die uns bei statischen, dateibasierten Tresoren gefehlt haben." — Systemadministrationsteam der Stadt Auerbach

Im Mittelpunkt von Auerbachs Evaluierung stand eine konkrete Sicherheitslücke: die Verschlüsselung und Zugriffskontrolle für Zugangsdaten kritischer Infrastruktursysteme. Verschlüsselungsarchitektur und granulare Zugriffskontrolle wogen ebenso schwer wie die alltägliche Benutzerfreundlichkeit – das Team brauchte ein System, das für sensible Zugriffe sicher genug, aber zugleich einfach genug war, um es abteilungsübergreifend ohne Einarbeitungszeit einzuführen.

Fazit

Quelle: Auerbach

Auerbachs Umstieg zeigt, dass einzelne dateibasierte Passwort-Tools nicht an dem Punkt an ihre Grenzen stoßen, an dem die Anforderungen an Zugriffskontrolle und Audit das übersteigen, was eine gemeinsam genutzte Datei leisten kann. Ein Team, das kritische kommunale Infrastruktur verwaltet, ist demselben Risiko ausgesetzt wie ein Großunternehmen, sobald Zugangsdaten ohne rollenbasierte Berechtigungen oder eine zentrale, verbindliche Datenquelle geteilt werden. Passwork hat diese Lücke für Auerbach mit einer zentralen Zero-Knowledge-Architektur geschlossen.

"Mit Passwork können wir nahtlos im Team arbeiten, in unseren täglichen
Aufgaben eine hohe Leistung halten und die volle Kontrolle über unsere
eigene Infrastruktur behalten." — Systemadministrationsteam der Stadt Auerbach
Stadt Pegnitz: Dateisynchronisierungskonflikte mit Passwork lösen
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